7 Dinge die Ihr wissen müsst, wenn Ihr in China Urlaub macht
Heute möchte ich Euch erzählen auf was Ihr achten müsst, damit Euer China Urlaub möglichst stressfrei abläuft.

1.) Touristenvisa: 5 Wochen vor Eurem Reisebeginn müsst Ihr Euer Einreisevisa im Reisepass haben! Es gibt kein “Visa on arrival”. Ihr müsst persönlich beim Konsulat in Frankfurt am Main vorsprechen oder eine Visa Agentur einschalten. Eine Online Visa Antragstellung gibt es nicht.

Allerdings gibt es seit Anfang 2016 eine grosse Ausnahme: Es gibt für einige Städte eine Möglichkeit für Stopover Passagiere. Die können, wenn ein Weiterflug- oder Rückflugticket vorliegt, 144 Stunden, also 6 Tage ohne Visa sich in ausgesuchten Städten im Yangtse Delta aufhalten. 2015 gab es schon das Pilkoprojekt mit 72 Stunden, Anfang 2016 wurde das auf 144 Stunden erweitert.

Quelle deutsches Asuwärtiges Amt: https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Für deutsche Staatsangehörige besteht die Möglichkeit eines erweiterten 72-stündigen oder 144-stündigen visumsfreien Transitaufenthalts bei Einreise über die folgenden Städte:Peking,  Kanton /Guangzhou, Chengdu, Chongqing, Dalian, Harbin, Shenyang, Qingdao, Changsha, Kunming, Guilin, Xi’an,  Xianmen, Wuhan und Tianjin. Voraussetzung ist, dass der/die Reisende
im Besitz eines fest gebuchten Flug-Tickets für den direkten Weiterflug in ein Drittland bzw. Hongkong, Macao oder Taiwan innerhalb von 72 Stunden ist. Falls für das Drittland Visumspflicht besteht, ist auch ein entsprechendes Visum nachzuweisen.
unmittelbar aus dem Ausland ein- und dorthin wieder ausreist. Ein Transitaufenthalt auf einem anderen chinesischen Flughafen ist nicht zulässig und gilt als illegale Einreise.

Der/die Reisende darf das jeweilige Verwaltungsgebiet nicht verlassen. Sollte er/sie aufgrund von höherer Gewalt gezwungen sein, das Verwaltungsgebiet zu verlassen oder sich länger als 72 Stunden aufzuhalten, ist beim Amt für Öffentliche Sicherheit (Public Security Office) ein Visum zu beantragen.

Seit dem 30.1.2016 können sich deutsche Staatsangehörige außerdem visumsfrei bis zu 144 Stunden in der Yangtze-Delta-Region aufhalten.Die unmittelbare Einreise vom Ausland und Ausreise in ein anderes Drittland kann entweder per Flug über Shanghai, Nanjing oder Hangzhou erfolgen oder aber per Bahn oder Passagierschiff über Shanghai. Der Reisende darf sich während des Transitaufenthalts frei in den Verwaltungsgebieten der Stadt Shanghai und der Provinzen Jiangsu und Zhejiang bewegen. Das Verlassen dieser Region ist nicht erlaubt. Die direkte Aus- und Weiterreise ins Ausland muss innerhalb von 144 Stunden erfolgen und ist durch ein fest gebuchtes Anschlussticket zu belegen. Falls für das Drittland Visumpflicht besteht, ist ein entsprechendes Visum nachzuweisen.
 
2.) Nicht so schnell Facebook Freunde: Facebook, google (gmail, google+, google maps, ja alle google Produkte), Instagram und Twitter sind alle in China geblockt! Für Leute die in den sozialen Medien aktiv sind, kann das Bitter werden, z.B. wenn Ihr Euch über Euren Facebook Account in Airbnb einloggt. Auch das funktioniert in China nicht. Ich nutze in Nanjing schon seit 2014 einen VPN Server, auch Proxy Server genannt. Je nach Laufzeit des Vertrages bekommt Ihr den Service für zwischen 6,- und 10,- € pro Monat. Damit kommt man wieder in alle blockierten Seiten hinein. W-lan findet Ihr überall in China, sogar bei kleinen Friseursalons. Im Starbucks und Co ja sowieso. Dann einfach einen Einwahlserver aussuchen. Ich nutze meist einen koreanischen Server in Seoul. Funktioniert einwandfrei. Das funktioniert sowohl für Laptops als auch Smartphones. Man muss sich halt jedesmal neu einwählen, wenn man den Laptop ausgeschaltet hatte. Yahoo funktioniert einwandfrei in China, also wenn Ihr einen Yahoo eMailaccount habt, funktioniert der einwandfrei. Skype funktioniert bestens.
 
3.) Warteschlangen: Überall wo es etwas gibt, egal ob Zugfahrkarte oder Restaurant gibt es meist recht lange Warteschlangen. Die Chinesen setzten untereinander auch gerne mal die Ellenbogen ein. Ausländern gegenüber machen die das in der Regel nicht. Eine Langnase lassen sie aber auch nicht den Vortritt, also Geduld mitbringen und warten.
 
4.) Spucken und Naseputzen in der Öffentlichkeit: Ich habe mir angewöhnt immer die Strasse vor mir anzusehen, damit ich nicht in Spucke Fützen trete. Das ist sehr verbreitet überall in China. Zum einen mag es an der Luftverschmutzung liegen oder einfach nur daran das es denen Spass macht. In China ist Zigaretten rauchen, übrigens auch während des essens im Restaurant, bei weitem nicht so verpönt wie im Westen. Das mag auch noch den Hals zum häufigen Spucken reizen. Das alles wird von einem gurgelnden, sehr lautem Geräusch begleitet, aber auch daran nimmt man keinen Anstoss. Was Ihr aber niemals tun solltet, ist sich beim Essen die Nase mit einem Papiertaschentuch zu putzen. Das ist ein absoloutes No-go. Die Chinesen regeln auch das, ähnlich wie das Spucken entweder in den überall zu findenen öffentlichen Toiletten oder auf der Strasse dadurch das sie die Nase durch auspusten direkt auf den Boden reinigen. Andere Länder, andere Sitten.
 
5.) Bargeld lacht: Als ich 2014 das erste mal nach Nanjing flog, hatte ich mir vorher noch ein Barclay Doppel (Visa- und Mastercard) geholt. Das eine oder andere Hotel mag Kartenzahlung akzeptieren, aber kein Laden und auch kein kleines Lokal wird eine Visa Karte akzeptieren. Da ist Bargeld gefragt. Mittlerweile gibt es Apps für das Smartphone mit Bezahlfunktion das auch weit verbreitet ist und eine gute Akzeptanz aufweist, allerdings braucht man dafür eine chinesische Telefonnummer und die App von Alipay. Für eine kurze Reise ist das nicht sinnvoll. Die grossen Geschäftsbanken akzeptieren sogar EC-Karten, kleinere leider nicht, einfach mal ausprobieren. Bank of China funktioniert auf jeden Fall und deren Filialen gibt es in China überall. Der Wechsekurs ist an den Automaten immer aktuell und besser als an den Wechselstuben, falls Ihr Euro oder US-Dollar mitgenommen haben solltet.
 
6.) In China ist Trinkgeld nicht bekannt: In China, aber auch in weiten Teilen Asiens, ist es nicht bekannt Kellnern Trinkgeld zu geben.
 
7.) NDEKM: In China, wie auch in den meisten anderen asiatischen Ländern gilt, Nimm-Dein-eignes-Klopapier-mit. In 5 Sterne Hotels und deren Restaurant Bereich gibt es Toilettenpapier, aber sonst werdet Ihr überall vergeblich danach Ausschau halten. Auf Flughäfen gibt es auch auf allen Toiletten Toilettenpapier. Ansonsten auf jeden Fall ein Paket Taschentücher und wenn Ihr wollt auch feuchte Tücher einpacken. Sicher ist sicher. Unterwegs werdet Ihr in der Regel keine westlichen Toiletten vorfinden, sondern sogenannte Stehtoiletten. Von der Sauberkeit und dem Geruch will ich nichts sagen. Das einzige was hilft ist Nase zu, Luft anhalten und durch, oder einhalten und warten bis man wieder im Hotel ist.

 

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Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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