E-Residancy in Estland. Wann es auch für Dich interessant sein kann. Seit Mai 2015 kann sich für die estnische e-Residency beworben werden. Was du als e-Resident für Vorteile hast und wie du zum digitalen Bürger von Estland wirst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Internetzugang ist ein Grundrecht in Estland. Die Verfassung garantiert ihren Bürgern kostenloses W-Lan – und saniert dafür die IT-Infrastruktur laufend. Kein Wunder also, dass Programmierunterricht  fest im Bildungsplan von Grundschulen verankert ist. Kein Wunder also, das kleine baltische Staat mit einer Bevölkerung von gerade einmal 1,3 Millionen die höchste Dichte an Start-ups pro Einwohner weltweit vorweisen kann.

93 Prozent der Steuererklärungen werden in Estland digital eingereicht, Ärzte stellen Rezepte über eine virtuelle Gesundheits-Datenbank aus, Wahlen erfolgen per SMS.

Esten haben die Software für Skype und den Bezahlservice Transferwise entwickelt. Mit der One-Stop-Shop-Lösung für e-Government Services kann in weniger als 18 Minuten ein Unternehmen in Estland angemeldet werden (Eintrag im Guiness Buch der Rekorde 2009). Die Hauptstadt Tallinn wird nicht selten als das europäische Silicon Valley bezeichnet.

Die Digitalisierung ist zum Markenzeichen des kleinen baltischen Landes mit gerade einmal 1,3 Millionen Einwohnern geworden.

 

Was bringt uns eine e-Residency in Estland?

Bei der E-Residency handelt es sich um eine grenzunabhängige, virtuelle Niederlassung, für die sich jeder bewerben kann. Und zwar ohne einen Wohnsitz in Estland zu haben – und auch ohne im Land anwesend zu sein.

Warum das interessant ist? Weil Du als estnischer Digital-Bürger von allen virtuellen Serviceleistungen Estlands profitieren kannst. 

Zu den e-Services gehören:

  • e-Cabinet: digitales Kabinett, durch das Reisekosten und tausende Papierdokumente für Regierungsmitglieder eingespart werden.
  • i-Voting: seit 2005 können Einwohner in Estland über das Internet ihre Stimme bei Wahlen abgeben (2011 hat fast jeder 4. online gewählt).
  • e-Tax: seit 2000 werden Steuererklärungen komplett online eingereicht.
  • e-School: Anwesenheit, Noten und Hausaufgaben werden über das System geregelt. iPads sind fester Bestandteil in estnischen Schulen.
  • e-Prescription: alle Krankenhäuser und Apotheken in Estland verschreiben Medikamente komplett digital.
  • DigiDoc: mit einer ID Card oder MobileID können Dokumente einfach digital unterschrieben werden.
  • eBusiness-Register: von der Einsicht in digitale Unternehmensregister bis zur Gründung eines Unternehmens ist über diese Plattform alles möglich.
  • e-Police, e-Health, e-Energy und vieles mehr …

Jeder e-Resident erhält eine “smart ID card”, mit der verschiedene Online-Services der estnischen Regierung genutzt werden können. Die ID card dient als digitale Signatur, mit der Verträge unterzeichnet, Dokumente verschlüsselt und Daten verifiziert werden können.

Im Klartext: Eine Firma gründen und diese von unterwegs verwalten. Die Sonderform der estonischen Körperschaftsbesteuerung – Steuer wird erst bei Ausschüttungen fällig – macht es gerade für schnell wachsende Start-Ups sehr interessant 

Wichtig! Du musst zuerst E-Resident werden, um dann Deine Firma gründen zu können.

Die e-Residency ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Staatsbürgerschaft, einer Aufenthaltsgenehmigung oder einem steuerlichen Wohnsitz in Estland. Die smart ID card enthält kein Foto, weshalb es kein offizielles Reisedokument ist.

 

Bewerbung für die E-Residency

Volljährig? Nicht vorbestraft? Dann kannst du dich unter https://apply.gov.ee/ für die digitale Staatsbürgerschaft bewerben – also im physischen Sinne für die Smart ID.

Estland e-residency

Bewerbungswebseite für die E-Residency

Ein paar persönliche Angaben später, 100 Euro leichter, nach dem Background-Check der estnischen Grenzpolizei und mit etwa einem Monat Wartezeit… bekommst du eine Bestätigungsmail. Sofern Du die Überprüfung bestanden hast.

 

Abholung der Smart ID Card

Jetztz wirst Du aufgefordert Dein wertvollstes Stück Plastik abzuholen. Zusammen mit einem USB-Kartenlesegerät plus Software und der einmaligen Abgabe deiner Fingerabdrücke, ergibt das Paket deine neue digitale Identität.

Du hast richtig gelesen. Es handelt sich um ein physisches Paket. Um es abzuholen, musst Du aber nicht zwangsläufig nach Estland reisen – es gibt zahlreiche Botschaften, bei denen man seine E-Residency abholen kann:

e residancy estland Oneandahalfman

Info wo Du Dein Paket abholen kannst.

Die Frage Wo Du Dein Paket abholen möchtest,  beantwortest Du bereits bei der Online-Anmeldung.

 

Firma gründen 

Folgende Unternehmensformen stehen zur Auswahl:

– Private Limited Company (ähnlich GmbH)

– Sole Proprietor (ähnlich Einzelunternehmen)

– Limited Partnership (KG)

– General Partnership (OHG)

– Non-Profit

Die Private Limited, also die  (osaühing), ist das estnische Pendant zur GmbH und ist die Form, die für uns digitale Nomaden am interessantesten ist. Im Gegensatz zum deutschen Modell müssen als Stammkapital statt 25.000€  nur 2.500 Euro hinterlegt werden. „Müssen“ in Anführungszeichen, denn keiner zwingt dich dazu. Allerdings erst nach Einzahlung des Stammkapitals ist die Haftung auf das Vermögen des Unternehmen beschränkt. Vorher haftest du persönlich. Daher ist es empfehlenswert, das Ganze innerhalb von 12 Monaten abzuwickeln.

Für die Einzahlung brauchst du keinen Notar oder dergleichen. Du kannst dir das Geld Schritt für Schritt mit dem Verwendungszweck „Stammeinlage“ (auf Estnisch – Aktsiakapitali) auf Dein Firmenkonto überweisen.

Anders als in vielen anderen Offshore-Standorten wir keine Sekretärin oder ein Direktor vor Ort benötigt. Die Steuererklärung wird bis spätestens 6 Monate nach Ende des Geschäftsjahres über das e-Tax Board und eine bereitgestellte Software eingereicht. Alle erforderlichen Dokumente (wie Jahresabschluss) können über das e-Business Portal hochgeladen werden. Der Verwaltungsaufwand ist also recht niedrig.

 

LeapIN und deine Geschäftsadresse

Kein Wohnsitz, keine Anwesenheitspflicht, kein Papierkram. Aber: Eine Geschäftsadresse braucht man, um sie im Unternehmensregister zu hinterlegen.

Für die Adresse und auch für andere Belange nutze ich die estnischen Agentur LeapIN. Dieser Anbieter hat sich auf digitale Nomaden spezialisiert und stellt dir für 18 Euro im Monat eine Geschäftsadresse im StartUp Viertel der Hauptstadt Tallinn zur Verfügung. 

In weiteren Paketen kannst du dem Team auch deine Buchhaltung und Steuererklärung aufs Auge drücken, Pakete inklusive Pricing findest du hier. Allerdings. Die Steuern für den Handel von physischen Gütern wickelt LeapIN nicht ab.

 

Wie sieht es mit der Verwaltung aus?

Wer Buchhaltung vermeiden will, der hat bei einer estonischen Limited schlechte Karten. Hier muss buchhalterisch alles erfasst werden.

Da Estland ein im Vergleich zu etwa UK günstiges Land ist, bietet es sich an die Buchhaltung outzusourcen. Der registrierte Agent für die Limited kann eine gute Anlaufstelle sein. Je nach Transaktionshöhe sollte man als Selbstständiger oder kleiner Online-Unternehmer nicht mehr als 20€-50€ im Monat an Kosten für Buchhaltung rechnen.

Über die E-Residency ist und wird es auch möglich sein alles selbst zu erledigen. Überhaupt soll nach dem Wunsch der estonischen E-Residency die komplette Unternehmensführung online erfolgen können- entsprechend verifiziert mit der E-Residency-Card. So ergibt sich ein minimaler Verwaltungsaufwand von ein paar Minuten pro Monat für die erfolgreiche Führung der estonischen Limited.

 

Name des Unternehmens

Auf der Startseite von LeapIN kannst du testen, ob dein Firmenname noch zu haben ist. Immerhin handelt es sich um eine europäische Kapitalgesellschaft, die im Unternehmensregister eingetragen ist – daher muss der Name deiner Firma verfügbar sein. Übrigens: Falls dir dein Firmenname irgendwann nicht mehr passt, kannst du ihn für schlappe 18 Euro ändern. Den Namen einer Kapitalgesellschaft. Für 18€.

 

Registrierung und Anmeldegebühr

Im Anschluss registrierst du dein Unternehmen offiziell im „Company Registration Portal“. Damit einher geht die Überweisung von 145 Euro nach Estland, wofür du problemlos dein deutsches Konto nutzen kannst. SEPA sei Dank. Sobald das Geld beim dortigen Registrierungsamt eingeht, dauert es in der Regel nur einen Werktag, bis deine Firma eingetragen ist.

 

Signatur

Mit deiner neuen Smart ID Card unterschreibst du jetzt digital – mit entsprechender kostenlosen Software –  die Registrierung deiner neuen Firma. Bei mir hat es nur einen Tag gedauert, bis ich meine Firma im Register finden konnte!

 

Stammkapital

Wenn du bei „establish the company without making capital contribution“ ein Häkchen setzt, hast du freie Hand, bis wann du das Stammkapital einzahlst.

 

Wie bekomme ich eine Umsatzsteuer ID Nummer?

Sobald du dein Unternehmen erfolgreich registriert hast, kannst du beim Estonian Tax and Customs Board eine VAT Number beantragen. Bei der Beantragung musst du begründen, warum du die Umsatzsteuer erheben möchtest. Die Ausstellung kann bis zu fünf Tage dauern und dann auf den Seiten der Europäischen Kommission überprüft werden.

Wie bereits weiter oben erwähnt, die Steuern für den Handel von physischen Gütern wickelt LeapIN leider nicht ab.

 

Wie sieht es mit Konten aus?

Mit einer estonischen Limited hat man keine Konten-Probleme. Fast überall in Europa und – etwa für Investment auch weltweit – lassen sich recht unproblematisch Geschäftskonten eröffnen.

Natürlich bietet es sich aus diversen Gründen an in Estland zu banken, etwa um sein Geld von z.B Paypal besser auszahlen lassen zu können. Als modernes, aufstrebendes Land mit der geringsten Staatsschuldenquote in der EU gibt es auch einige weitere Gründe die dafür sprechen.

Trotz E-Residency ist es momentan noch nicht möglich ein Konto aus der Ferne zu eröffnen. Persönliche Anwesenheit bei einer Bank in Estland ist noch zwingende Vorraussetzung. Mann kann jedoch erwarten, dass sich auch dies in Zukunft ändern wird und mittels E-Residency direkt Konten bei einer Partnerbank eröffnet werden können.

Momentan bietet sich am ehesten eine Eröffnung bei der Swedbank an. Diese steht Nicht-Residenten ohne Geschäfte in Estland am offensten gegenüber und eröffnet für fast jeden Online-Unternehmer und Selbstständigen ein Geschäftskonto. Etwas höhere Vorraussetzungen an Umsatz oder Einlage können Banken wie die SEB, Norvik Banka oder andere estonische Banken haben.

 

Was zeichnet die estonische Besteuerung aus?

Estland ist in Hinblick auf die Körperschaftssteuern ein ganz besonders Land. Als vermutlich einziger Staat der Welt hat Estland ein System implementiert, bei der Körperschaftssteuer nur auf ausgeschüttete Dividenden fällig wird. Das heißt – sofern das Heimatland mit Außensteuergesetzen dies nicht verhindert – dass man sein verdientes und investiertes Geld steuerfrei in seiner estonischen Limited veranlagen kann. Steuern in Höhe von 20% werden erst dann fällig, wenn die Dividenden ausgeschüttet werden.

Man kann sich bis zu 1230€ pro Monat steuerfrei als Reisekostenpauschale auszahlen lassen, sofern man nicht in Estland lebt und tatsächlich unternehmensrelevante Reisekosten hat. Das lässt sich bei vielen ortsunabhängigen Unternehmern darstellen.

Während man damit auf keine Unsummen kommt, so ist es für viele ortsunabhängige Unternehmer doch bereits mehr als genug zum Leben. Schließlich sind ihre Kosten durch Geo-Arbitrage wesentlich niedriger als in teureren Ländern. Mit über 1000,- € kann man durchaus luxuriös in fast allen Weltregionen außer Westeuropa, Australien und Nordamerika leben – und selbst dort gut über die Runden kommen.

Zumal nichts dagegen spräche sich mehr auszuzahlen, wenn man mehr braucht. Braucht man einmal mehr als wie mit Gehalt und Reisekostenpauschale möglich, so versteuert man es eben mit den 20% Körperschaftssteuer auf Ausschüttungen.

Ausserdem ist Estland ein durchaus reputables Land innerhalb der Europäischen Union und bietet daher viele Möglichkeiten, die man mit klassischen Offshore-Unternehmen als Anlage-Vehikel nicht hätte. So kann man mit einer estonischen Limited sehr gut innerhalb der EU in Immobilien investieren und bekommt meist unproblematischen Zugang zu diversen Depots oder anderen Anlagen. Estonische Unternehmen haben kaum Zugangshürden für Investments – und zahlen in Estland keine Steuern.

Damit bieten sie sich perfekt zur Altersvorsorge an. Statt diese privat laufen zu lassen und Kapitalertragssteuern zahlen zu müssen,könnte man sie in eine estonische Limited überführen, die sehr flexibel anlegen kann. Die erwirtschafteten Kapitalerträge bleiben steuerfrei und summieren sich im Laufe der Zeit an. Das Ganze geht natürlich nur in Ländern ohne Außensteuergesetzen (also nicht in Deutschland), die vor allem genau zur Verhinderung dieses Zweckes verschaffen wurden. So kommt man mit Wohnsitz Deutschland an einer Besteuerung von Kapitalerträgen keinesfalls herum.

 

Der Vorteil einer EU-Gesellschaft

Eine estonische Limited gehört zu den wenigen Möglichkeiten innerhalb der Europäischen Union ein Unternehmen zumindest begrenzt steuerfrei zu führen und trotzdem eine Umsatzsteuer-ID zu erlangen. Dies wird mit anderen Unternehmen von Nicht-Residenten immer schwieriger.

In Estland vergeben die Behörden  recht leicht eine Umsatzsteuer-ID – man muss nur kleine Summen zum Satz von 20% versteuern.

Gerade für Geschäftskonzepte wie Amazon FBA oder anderes Import-Export-Business ist Estland daher sehr interessant, weil sich dank dem EU-Status kaum Probleme bei Amazon, Ebay oder auch Zahlungsdienstleistern wie Paypal oder Stripe ergeben. Diese sind alle ohne Probleme mit einem estonischen Unternehmen nutzbar.

 

Was wir zukünftig von Estland erwarten können

Mein Fazit: bisher sind die sichtbaren Vorteile der e-Residency noch sehr überschaubar und bis auf die Unternehmensgründung kaum praktisch anwendbar. Aber genauso ist das auch, wenn ein Unternehmen eine echte Innovation auf den Markt bringt. Es dauert ganz einfach seine Zeit, bis sich eine solche Idee entwickeln kann.

Die e-Residency ist ein Experiment und genau so solltest du es bisher sehen. Es ist ein mutiger Vorstoß eines kleinen Landes, um (zumindest virtuelle) Grenzen zwischen Ländern aufzulösen.

Kaspar Korjus, der Verantwortliche für das e-Residency Programm, entwickelt das Projekt wie ein Start-up. Ganz im Sinne des Lean-Startup-Ansatz ist das Pilotprojekt noch in der Beta-Phase und wird, basierend auf Erfahrungen und Nutzer-Feedback, schrittweise zu einem fertigen “Produkt”.

Laut dem digitalen Magazin “Life in Estonia” sollen in Zukunft die angebotenen Services für e-Residents über die Regierung hinaus auf den privaten Sektor erweitert werden. Prominente Beispiele sind die Bezahlservices Stripe und PayPal, die die extrem sichere Authentifizierung mit der smart ID card nutzen könnten.

Weiterhin wird es eine MobileID geben, mit der alle Services über eine sichere SIM-Karte im Telefon genutzt werden können.

Ganz abgesehen davon, ob die praktischen Vorteile momentan schon vorhanden sind oder nicht, finde ich die estnische Initiative für einen digitalen Wohnsitz absolut bemerkenswert und bin gespannt, was noch kommt.

 

Hast du Fragen zu dem Blogartikel, schreib es unten in den Kommentaren! Oder möchtest den Blogartikel teilen? Das würde Patrick und mich sehr freuen 😉

 

 

 

Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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