Digitalkamera

Die Marke spielt keine Rolle, nur eine Auflösung von 8 Megapixeln sollte sie schon bieten. Das schaffen heute sogar die meisten Smartphinekameras. Mehr ist besser, weil die Anforderungen der Agenturen immer wachsen und sich große Fotos besser verkaufen lassen.

Ab etwa 10 Megapixel ist ein qualitativ hochwertiger Ausdruck in DIN A3 Format möglich. Dafür bekommt Ihr mehr Geld von den Agenturen.

Es muss keine Spiegelreflexkamer sein. Eine gute Kompaktkamera ist grundsätzlich auch OK. Die Kamera sollte einen guten optischen Zoom haben und der eventuell vorhandene digitale Zoom sollte sich abschalten lassen. Durch den digtitalen Zoom wird das Bild durch “Interpolation” vergrössert (d.h. das Bild wird hochgerechnet), dadurch verschlechtert sich die Bildqualität.

Checkliste für den Kamerakauf:

  • mindestens 8 Megapixel (besser mehr)
  • digitaler Zoom abschaltbar
  • abschaltbare Blitzautomatik
  • Anschlussmöglichkeit für externen Blitz
  • Stativanschluss
  • Wechselobjetkive wünschenswert
  • manuelle Belichtungs- und Blendensteuerung (die Vollautomatik liefert nur selten das gewünschte Ergebnis)

Objektive

Zusätzlich zur Kamera benötigt Ihr Wechselobjektive, sofern die Kamera die Möglichkeit überhaupt bietet. Welche tatsächlich für Euch nützlich sind, hängt davon ab, welche Motive Ihr fotografieren möchtet.

Leistungsstarke Objektive sollten sollten eine gute Schärfe, eine hohe Lichtstärke und guten Kontrast liefern. Wirklich gute Objektive haben leider ihren Preis. Spart nicht am falschen Ende!

Objektiv Empfehlung:

  • Weitwinkelzoom 12-35 mm
  • Normalobjektiv 50, 80 und/oder 100 mm
  • Teleobjktiv 180, 200 und/oder 300 mm

Die meisten Spiegelreflexkamera Hersteller bieten die Kameras oft im Set mit Objektiven an. Die sind qualitativ oft sehr hochwertig. Wenn Ihr die Wahl habt, solltet Ihr am Anfang ein Universzoom im Bereich von 35 -300 mm wählen.

Gebraucht Kameras tuns übrigens auch. Einfach mal im Internet schauen. Da kann man echte Schnäppchen machen.


Akkus und Batterien

Digitalkameras brauchen sehr iel Strom und ohne Saft passiert gar nichts mehr! Ihr solltet Euch am Anfang mindestens 2 weitere Akkus zulegen.

Übrigens machen Akkus bei Kälte schneller schlapp als bei normalen Temperaturen. Haltet de Austauschakkus im Winter möglichst warm.

Nützlich ist auch zusätzlich zum Netzladegerät ein Autoladegerät für unterwegs.

Speicherkarten

Davon kann man nie genug haben – jedenfalls geht das mir so.

Ideal sind Speicherkarten von 1 GB. Grössere sind nicht sinnvoll. Wenn die mal kaputt gehen sind zu viele Fotos auf einmal weg.

 

Stativ

Auch wen es bei längeren Wanderungen oder Ausflügen lästig ist, ein Stativ ist unverzichtbar! Gerade bei Makro oder Teleaufnahmen werdet Ihr überrascht sein, wie schwer es ist die Kamera ruhig zu halten.

Leider sind Stative recht schwer und teuer. Carbonstative sind leichter, aber noch teuerer.

Wenn Ihr viel bewegte Motive fotografiert, ist ein Kugelkopfstativ sinnvoll. Aber auch das ist leider teuer.

 

Polfilter

Wozu denn noch Filter, wenn man Bilder auch nachher mit einem Bildbearbeitungsprogramm verändern kann? Na  ja, wer es denn will und kann….es klappt auch nicht immer.

Ist eure Leidenschaft das Fotografieren oder die Bildbearbeitung? Bemüht Euch um technisch einwandfreie Aufnahmen. Die  spätere Verschlagwortung(Keywords), Optimierung und Verwaltung dauert auch so schon lange genug.

Ich empfehle Euch einen Polfilter um unerwünschte Reflexionen zu vermeiden. Mit einem Polfilter macht Ihr den blauen Himmel, noch blauer.

Nehmt unbedingt einen zirkularen Polfilter. Lineare sind zwar billiger. Ihr könnt die aber wegen der Belichtungsmessmethode bei den meisten Digitalkameras nicht benutzen!

 

Fototasche / Fotorucksack

Tasche oder Rucksack ist bei Fotografen schon fast eine Glaubensfrage.

Wie immer haben beide Varianten Vor- und Nachteile.

Bei einer Tasche habt Ihr die Kamera direkt im Zugriff. Den Rucksack müsst Ihr erst abnehmen. Dafür rutscht ein Rucksack nicht von der Schulter und Ihr hab beide Hände frei.

Für was Ihr Euch auch entscheidet, sucht Euch einen Fotofachhändler mit einer möglichst grossen Auswahl, nehmt Eure komplette Ausrüstung mit und probiert in aller Ruhe aus.

 

Fernauslöser

Ein nicht zu unterschätzender Helder ist ein Infrarot-, Kabel- oder Bluetooth Fernauslöser. Damit könnt Ihr das verwackeln bei Makroaufnahmen verhindern und Ihr könnt Selbstportraits von Euch aufnehmen.

 

Externer Blitz

Der in vielen Kameras eingebaute Blitz ist für ambitionierte Fotografen ungeeignet. Er sorgt bei Mensch und Tier zu den berühmt-berüchtigten roten Augen und oft führt die nicht zu regulierende Lichtstärke dazu dass der Vordergrund stark überbelichtet wird.

Viele Motive, mit denen Ihr Geld verdienen könnt, lassen sich mit natürlichem Licht viel besser in Szene setzen.

Wenn Ihr einen externen Blitz kauft, achtet darauf, dass er manuelle Steuermöglichkeiten besitzt und dass sich der Blitzkopf mehrfach verstellen lässt, damit Ihr das Licht zur indirekten Ausleuchtung an die Decke richten könnt.

Checkliste Zubehör / Ausrüstung:

  • Akkus, mindestens 2 zusätzliche
  • Autoladegerät
  • Speicherkarten (1GB mindestens 2)
  • Dreibein Stativ, möglichst mit Kugelkopf
  • Polfilter zirkular
  • Fototasche oder Fotorucksack
  • Fernauslöser
  • evtl. externes Blitzgerät

 

Computer

Auch hier gilt, Marke und Betriebssystem spielen nicht wirklich eine Rolle. Und ob PC oder Laptop ist schlicht eine Frage Eures Geschmack und Eures Geldbeutels und der gewünten Mobilität.

Wichtig sind eine leistungsstarke Grafikkarte, ein guter Monitor und viel, viel Speicherplatz. Ein Foto mit einer 10 Megapixel Kamera gemacht ist im komprimierten Zustand 5 MB gross.

Tiff und Raw Formate sind noch deutlich grösser.

Es empfiehlt sich eine externe Festplatte zur Datensicherung.

Ein Kartenleser ist sinnvoll und falls nicht schon eingebaut, solltet Ihr euch einen externen zulegen (kostet um die 10,- €). Das aufspielen der Fotos ist schneller und komfortabler.

Checkliste Computer:

  • leistungsfähige Grafikkarte
  • grosse Festplatte
  • externe Festplatte zur Datensicherung
  • Kartenleser
  • möglichst guter Monitor (je grösser, je besser)


Internetzugang

Je schneller, je besser!


Software

Bildbearbeitungssoftware

Meist sind bei den Kameras zu mindest einfache Bildbearbeitungssoftware vorhanden. Damit könnt Ihr die Bilder von der Kamera auf den Computer überspielen und einfache Bildkorrekturen vornehmen.

Adobe Photoshop Elements wird meistens mitgeliefert und ist für den Anfang absolut ausreichend.

Natürlich gibt es eine Menge Bildbearbeitungssoftware.

Kostenlose wie z.B. GIMP2.0 und Programme die Ihr kaufen oder abonnieren müsst. Ich verwende aktuell Photoshop CC.

Egal für welche Software Ihr Euch entscheidet, dass muss sie können:

  • manuelle Tonwertkorrektur
  • Kontraststeuerung
  • Helligkeitssteuerung
  • selektive Farbkorrektur
  • Ebenen
  • Reparaturwerkzeug
  • Bildstempel


FTP Client

Um grössere Bildmengen schnell und komfortabel zu einer Bildagentur hochzuladen, bietet sich ein sogenantes FTP Upload an. Fast alle Online Bildagenturen bieten diese Upload Möglichkeit an. Die erforderlichen Zugangsdaten findet Ihr in Eurem Mitgiederbereich der Onlineagenturen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ich empfehle Euch das kostenlose Programm: WS-FTP LE

http://foto-freeware.de/ws_ftp.php

 

Archivierungssoftware

Ein ganz wichtiger Aspekt, den Anfänger gerne übersehen, ist die übersichtliche Archivierung der Fotos. Denn was nützt das perfekte Bild, wenn Ihr es nicht wiederfindet.

Natürlich gibt es auch hier eine riesige Programmauswahl.

Egal für welche Ihr Euch entscheidet. Die Software sollte eine gute Suchfunktion haben und Eure Fotos mit ITPC Daten versehen können.

ITPC Daten enthalten Informationen zur Beschreibung eines Bildes wie Suchwörter, Titel, Name des Autors und vieles mehr. Die Daten sind standardisiert und werden von den meisten Online Agenturen ausgelesen.

Ich nutze schon seit langem die Profiversion von ACDsee (http://de.acdsee.com). Es gibt aber auch eine gute kostenlose Version von Picasa (http://www.chip.de/downloads/Picasa_13013772.html).

 

Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
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