Sorglos leben in Asien. Hier könnt Ihr mit weniger als 1.000 Euro im Monat leben. Kambodscha, Vietnam und die Philippinen:

3 Billig-Paradiese in Fernost mit Preisen wie einst in Thailand vor 30 Jahren.

Nein, das Leben in Thailand ist nicht unbezahlbar geworden. Im Gegenteil: Im Vergleich zu Europa ist Thailand immer noch erfreulich preiswert – speziell wenn Ihr Bangkok, Pattaya oder Phuket meiden und Euch für den ruhigen Isan im Nordosten entscheidet. Aber Thailand ist in dem Teil der Welt nun mal Pionier der Preistreiber-Branche Tourismus. Vietnam und Kambodscha haben da noch viel Aufholbedarf. Da ist sogar in den Metropolen Phnom Penh, Hanoi oder Saigon ein Leben für weniger als 1.000 Euro realistisch, und wenn Ihr richtig sparsam leben wollt, geht´s in kleinen Orten noch sehr viel preiswerter. Das gilt auch für die Philippinen, wo Ihr auf jeder der 7.107 Inseln sehr viel weniger Geld ausgebt als in der Hauptstadt Manila.

 

Kambodscha kurz zusammengefasst:

Trotz der riesigen Tempelstadt Angkor Wat und ziemlich schnell wachsender Wirtschaft ist Kambodscha immer noch eins der ärmsten Länder in ganz Asien, in dem Arbeitnehmer im Schnitt 140 Dollar verdienen. Logisch, dass das Leben in so einem Land nicht viel kosten kann. Kein Wunder, dass viele Kambodscha-Besucher wiederkommen, um hier zu leben.

Drei Dinge sind für uns besonders positiv: die freundlichen und aufgeschlossenen Menschen, die vermutlich niedrigsten Unterhaltskosten in ganz Asien und der völlig problemlose Aufenthalt.
Ihr kauft Euch bei der Einreise für 35 Euro ein Business-Visum für 30 Tage, das in jedem Reisebüro beliebig verlängert werden kann. 12 Monate kosten 285 Dollar. Ihr könnt in Kambodscha leben, wo Ihr wollt und aus- und einreisen, so oft Ihr wollt. Nach Ablauf der 12 Monate verlängert Ihr einfach für ein weiteres Jahr.

Die Kosten sind überschaubar: Für die ersten Urlaubstage tut es vielleicht eine einfache Bambushütte am Strand für ein paar Dollar. In Phnom Penh findet Ihr Studio-Apartments ab 300 Dollar. Lebensmittel, Wein und Bier im Monat 250 Euro, Restaurant und Nachtleben 200 Dollar, Arztbesuch 20 bis 30 Dollar, Fahrten mit Tuk Tuks und Bussen 40 Dollar. Dazu Internet und Handy. Da fällt es Euch sogar in der Hauptstadt schwer 1.000 Dollar pro Monat auszugeben.

 

Die Philippinen: 

Die besten Ehefrauen der Welt im westlichsten Land Asiens.
Es ist das Paradies, wenn Ihr Sonne, Strand und Meer liebt. Es ist warm, aber nicht zu heiß: Meernähe sorgt ganzjährig für Temperaturen um 30 Grad. Und es ist eine gute Alternative zum Winter in Europa: Wenn es hier friert und schneit, fällt dort der wenigste Regen. Die Philippinen bieten alles, wovon Auswanderer träumen. Vor allem aber ist das Leben preiswert.

Sollte Euch Asien wegen der fremden Mentalität weniger zusagen, seid Ihr auf den Philippinen richtig: Es ist das westlichste Land des Kontinents, die Bewohner sind Christen und schreiben wie wir mit lateinischen Buchstaben. Übrigens: Laut Aussagen aus meinem Bekanntenkreis gibt´s auf den Philippinen die besten Ehefrauen der Welt – die unvermeidlichen Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Wohin auf den Philippinen?

Zum guten Leben braucht Ihr Geld aus dem Ausland oder ein Unternehmen. Deshalb gibt es auf den Philippinen keine größeren deutschen Kolonien. Solltet Ihr nicht ohne Landsleute auskommen, so findet Ihr diese im Restaurant «München» (Mabini Street, Ermita, Manila), im «Schwarzwälder» (Atrium, Makati Avenue, Makati City), im Swiss Chalet in Angeles City oder im schon 1906 gegründeten German Club in Makati City, Metro Manila.

Übrigens, von 30.000 auf Boracay lebenden Menschen sind nur 8.000 Einheimische, der Rest sind Kurz-und Langzeit-Touristen aller Nationen.

Es gibt eine Menge Deutsche auf den Philippinen, die sich möglichst wenig im Kreis anderer Ausländer aufhalten und lieber versuchen, sich ein Netzwerk von Einheimischen zu schaffen. Das ist gar nicht so schwer, denn Filipinos sind westlichen Ausländern gegenüber generell sehr aufgeschlossen. Erst recht, wenn sie merken, dass sie es mit vernünftigen Menschen zu tun haben.

Wie in vielen Ländern, wo die Preise niedrig und die Frauen aufgeschlossen sind, ist die Versuchung groß, die Tage in einschlägigen Kneipen zu verbringen und gemeinsam zu jammern, wie schwer es ist, geschäftlich auf die Beine zu kommen.

Ein eigenes Unternehmen ist hier Voraussetzung für ein gutes Leben, wenn Ihr keine Einnahmen aus dem Ausland habt. An Jobsuche und ein Leben als Arbeitnehmer denkt Ihr am besten gar nicht erst, denn in einem preiswerten Land sind natürlich auch die Löhne und Gehälter niedrig.

 

Mit einem Einkommen in der Höhe von Hart IV geltet Ihr auf den Philippinen als reich

Wie preiswert sind die Philippinen nun genau? Mit einem Einkommen in der Größenordnung von Hartz IV geltet Ihr als reich. Tatsächlich könnt Ihr von 500 Euro leben. Recht gut sogar, allerdings nicht in Großstädten oder Urlaubszentren.

Hier ein paar Preise aus großen Städten. In Kleinstädten ist vieles bis ein Drittel billiger:
Taxi-Kilometer: 19 Cent
Fahrt im Stadtbus: 15 Cent
1 Liter Super (95 Oktan): 65 Cent
1 Liter Diesel: 55 Cent
Obst und Gemüse, einheimisch, 1kg:
Tomaten: 60 Cent
Stangenbohnen: 70 Cent
Papaya: 60 Cent
Mango: 1-2 Euro
Tilapia (Fisch, 1 kg): 1,50 Euro
Marlboro: 1-1,50 Euro
Beer, 0.33 Ltr.: 60-70 Cent
Cola, Dose: 50 Cent
Omnibus:
Manila nach Angeles City (50 km): ca. 3 Euro
Manila nach Baguio City (100 km): ca. 6 Euro
In der Provinz mieten Sie ein Häuschen am Meer schon ab 100 Euro pro Monat
Das Brotangebot beschränkt sich meist auf weißes Toastbrot (Laib ca. 60 Cent). Wo Urlauber sind, bieten ausgewanderte Bäcker Roggenbrot, Brezel und andere gewohnte Backwaren an.
Hauspersonal: Köchin oder Putzfrau ab etwa 50 Euro im Monat, Handwerker ca. 5 Euro am Tag.
Häuser je nach Größe und Lage 200 bis 300 Euro im Monat ohne Nebenkosten (weitere ca. 50 Euro für Strom, mit Klimaanlage doppelt bis dreifach so viel). Heizung und Müllabfuhr entfallen Wasser kostet nur in Städten, auf dem Land versorgt man sich selbst mit eigener Grundwasser-Pumpe . Bescheidene Häuschen für 100 Euro pro Monat sind in der Provinz sogar in Meernähe leicht zu finden.

 

Baut Euch ein Unternehmen auf, das sich an heimische Kunden richtet.

Wie kann man sich hier seinen Lebensunterhalt verdienen? Eins ist klar: Arbeiten als Angestellter ist uninteressant, wo ein Lehrer 200 Euro im Monat verdient und eine Verkäuferin 100 Euro. Bei internationalen Konzernen verdient Ihr zwar auch weniger als in Deutschland, aber da die Lebenshaltungskosten so niedrig sind, ist die Lebensqualität deutich besser. Solche Jobs sind jedoch schwer zu bekommen. Da liegt es nahe, sein eigener Chef zu werden. Hier könnt Ihr fast alles ausprobieren, was billig herzustellen ist und teuer exportiert werden kann. Ob Rattan-Möbel oder Südfrüchte, ob Ölgemälde oder Souvenirs – die Möglichkeiten sind zahlreich.

Die meisten Ausländer versuchen es in der Gastronomie oder Touristik. Sie arbeiten als Reiseführer, führen Hotels oder Restaurants, Tauchschulen oder Spezialitäten-Läden für z.B. deutsche Lebensmittel. Dabei sind auch Geschäfte interessant, die sich an Einheimische wenden wie Autohandel und -Reparatur, Bauunternehmen, Supermarkt, Tankstelle, Internet-Café, Webdesigner oder Sprachlehrer.

Wer flüssig ist und gute Nerven hat, wird als privater Geldverleiher von Mikrokrediten tätig, die Filipinos für kleine Käufe, Reparaturen oder Arztrechnungen aufnehmen. Ein durchaus lukratives Geschäft bei Zinsen von 20% im Monat, aber auch anstrengend, denn Ihr müsst Eure Gelder jeden Tag in bar eintreiben. Einfacher ist das Kreditgeschäft mit Reisbauern. Die leihen sich zweimal im Jahr 5.000 bis 50.000 Peso für Saatgut, Dünger und Diesel für die Bewässerung. Nach der Ernte, etwa vier Monate später, zahlen Sie Kredit und Zinsen in einer Summe zurück. Geldgeber kassieren 5% im Monat – 40% im Jahr – und dazu ein paar Säcke Reis.

 

Philippinen-Info

1 Euro = ca. 60 Peso (PHP)
100 Peso = ca. 1,80 Euro

Botschaft der Philippinen
Uhlandstr. 97, 10715 Berlin
Web: http://philippine-embassy.de/

Deutsche Botschaft in Manila
25/F Tower 2, RCBC Plaza, 6819 Ayala Av, Makati City, Metro Manila
Web: http://www.manila.diplo.de/

Philippinisches Fremdenverkehrsamt
Kaiserhofstr. 7, 60313 Frankfurt
Web: www.diephilippinen.de

Handelskammer ECCP
Web: http://www.eccp.com/

Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7107 Inseln, von denen 3144 mit einem Namen benannt und etwa 880 bewohnt sind. Im Kern sind die Inseln die Spitzen von über den Meeresspiegel aufragenden submarinen Gebirgsketten. Auf den Inseln fließen insgesamt 421 größere Flüsse und es gibt 79 natürliche Seen. Die Küstenlänge der Philippinen beträgt 36.289 Kilometer und ist damit eine der längsten der Welt.

Allgemeines

Sprache: Filipino (Tagalog) und Englisch
Einwohner: ca. 110 Millionen
Spannung: 220 Volt, 60 Hertz, amerik. Flachstecker
Zeit: MEZ +7 Stunden (Sommerzeitz +6)
Klima: Mildes Seeklima mit ganzjähriger Temperatur um 26-30 Grad. Regenzeit von Mai bis November. Westseite trockener als im Osten.
Einreise: Reisepasse muss bei Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Anreise: Flüge von Frankfurt nach Manila oder Cebu z.B. mit Cathay Pacific, China Airlines, Emirates, Thai Air oder KLM ab ca. 700 Euro. Philippinen-Spezialist: Kirschner Reisen, http://www.kirschner.de/

 

Vietnam: Jeden Tag Sonne, gesundes Essen und das Leben fast geschenkt

Das ganze Jahr Sonnenschein, ein Leben am Strand, eine exotische Umgebung, freundliche Menschen, und all das fast geschenkt: Ist es das nicht, was Ihr schon immer gewünscht habt. Sollten wir uns nicht ernsthaft Gedanken machen, den Rest unseres Lebens hier zu verbringen?

Genau da beginnt leider das Problem: Leider macht Vietnam Ausländern den Daueraufenthalt ziemlich schwer, sogar für die Einreise braucht Ihr ein Visum, wenn Ihr länger als 14 Tage bleibt. So etwas wie ein Rentnervisum gibt es hier nicht. Wer sich in Südostasien zuhause fühlt, und nie mehr weg will, löst das am besten so. Er kombiniert Vietnam mit Thailand, Laos, Bali oder den Philippinen, wo das Thema Visum bekannterweise überall irgendwelche Tricks erfordert.

Die Millionenstadt Da Nang ist die größte Hafenstadt des Landes am Chinesischen Meer. Weiße Puderzucker-Strände beginnen in den Vororten, in den Hügeln dahinter stehen spektakuläre Kolonialvillen aus der Zeit der Franzosen. Diese moderne Metropole mit imposanten Einkaufszentren, Bürotürmen und Privatkliniken erreicht medizinisch allerdings noch nicht den Standard von Thailand, Malaysia oder Singapur.

Ho Chi Minh City, das Vietnamesen immer noch Saigon nennen, ist heute ein beliebter Treff für digitale Nomaden aus Europa, Australien und den USA, die ihr Business auf dem Laptop mit sich herumtragen.

Viele Abenteurer schlagen sich mit Jobs aller Art durch, unterrichten Englisch oder eröffnen Cafés, Bars und Restaurants, kleine Hotels und Buchläden.

In den Küstenorten des Landes bleiben immer mehr ältere Aussteiger aus Europa und Amerika hängen, angezogen von der Kombination aus Sonne, exotischer Kultur und niedrigen Preisen. Hier führt mancher ein komfortables Leben, der mit der Rente in Deutschland nicht über die Runden käme. Wer tropisches Klima nicht so gut verträgt, zieht in die Berge. In Dalat (200.000 Einwohner) lässt es sich in 1.500 Metern Höhe in einer Art ständigem Frühling gut aushalten.

Die vielen älteren Leute haben in Vietnam eigentlich nur ein Problem: Es gibt für sie keine geeignete Aufenthaltserlaubnis. Die meisten kaufen ein 3-Monats-Visum, das sie mehrmals verlängern können, ohne das Land zu verlassen. Das geht so natürlich nicht ewig.

Ein Weg zum längeren Aufenthalt ist das Business-Visum, wofür die Einladung eines heimischen Geschäftspartners nötig ist. Dieses Visum für Unternehmer und Investoren ist bis zu einem Jahr gültig, kostet etwa 100 Euro und kann im Land in einen Aufenthalt für drei Jahre umgewandelt werden.

Viele Städte bieten sich für so eine Art Teilzeit-Wohnsitz an. Seht Euch mal Hoi An mit seinen schönen Stränden an. Hier ist es ideal von Februar bis Juni, denn dann kommt die große Sommerhitze, und hinterher die Regenzeit.

Für 200 Euro Miete findet Ihr schöne Apartments nicht weit vom Strand

Eine andere Beschränkung für Ausländer in Vietnam ist das Verbot, Immobilien zu kaufen. Die wenigsten Ausländer machen sich Gedanken, wie sie das umgehen können und mieten einfach ein Apartment, was bei Mieten ab 200 naheliegend ist. Für diesen Betrag findet Ihr in den meisten Städten eine Wohnung mit einem Schlafzimmer. Ab 600 Euro gibt´s ein Haus mit drei oder vier Schlafzimmer und Garten. Hausmädchen arbeiten für zwei Euro die Stunde. Saigon ist teuer. Aber mit geduldiger Suche findet Ihr auch hier ein bequemes Apartment für 500 Euro.

Ein Paar lebt in Vietnam sehr komfortabel für 1.000 Euro im Monat oder weniger, inklusive Miete und Nebenkosten, Essen gehen und den einen oder anderen Ausflug im Land. Auf ein Auto solltet Ihr verzichten, denn der Verkehr ist gewöhnungsbedürftig. Vietnam ist das Land mit den meisten Verkehrstoten auf der Welt, und Taxis, Busse und Inlandsflüge sind billig. Es gibt auch ein sehr gutes Eisenbahnnetz, mit dem alle wichtigen Städte des Landes erreichbar sind. Im Gegensatz zu Bussen sind Züge sehr sicher.

Das Essen auf der Straße ist lecker, gesund und unglaublich preiswert
Eine Internet-Flatrate kostet 15 Euro im Monat, Strom 35 Euro, ein Anruf mit dem Handy nicht mal einen Cent pro Minute. Für 90 Cent kriegen Sie ein Bier, für 75 Cent ein Kilo Reis, und der Eintritt ins Kino kostet vier Euro. Frisches Obst und Gemüse kaufen Sie am besten auf den Märkten, wo es normal ist, den Preis etwas runter zu handeln.

Essen auf der Straße ist billig, gesund und lecker, mit frischen Zutaten wie Zitronengras, Minze, Ingwer und Koriander. Für einen bis zwei Euro gibt es Nudelsuppe, belegte Baguettes, Curry -Reis mit Gemüse und Fleisch und vieles mehr. Im Restaurant für den europäischen Geschmack müsst Ihr zu zweit mit 20 bis 30 Euro rechnen, im vietnamesischen Restaurant mit der Hälfte oder einem Drittel. Wie in China gibt es auch in Vietnam eine leckere kaiserliche Küche, die auf die Nguyen-Dynastie aus dem 19.Jahrhundert zurückgeht und vor allem in Hue angeboten wird. Unbedingt probieren, zum Beispiel auf den Märkten Dong Ba oder Cong in der Nguyen Cong Tru Straße. Die Franzosen hinterließen hier starken Kaffee und Weinbau.

 

Sogar in Hanoi und Saigon kommt Ihr im Monat mit 1.000 Euro zurecht

Saigon: Wenn Ihr mal einen Moped-Tsunami erleben wollt, ist Ho Chi Minh City Euer Ziel. Am erträglichsten ist der Verkehr der 8,5-Millionen-Metroploe von der Bar einer eleganten Dachterrasse aus. Saigon ist in 10 Bezirke aufgeteilt, die Quans. Ausländer wohnen entweder im modernen 10. Bezirk oder im 3. Bezirk mit viel alter Kolonialarchitektur der Franzosen. Zum Ausgehen in den Bezirk 1, zum Essen in den Bezirk 5 und zum Wohnen in den 3. Bezirk, sagen die Vietnamesen in Saigon.

Die Hauptstadt Hanoi ist sowas wie die Metropole französischer Kolonialarchitektur. Totales Chaos ist der erste Eindruck. Aber dann gewöhnen sich Ausländer an die Stadt und mögen sie irgendwann. Beste Zeit für einen Besuch sind Oktober und November. Der Sommer mit Temperaturen von 30 bis 35 Grad dauert von Mai bis Oktober. Dann kühlt es auf angenehme 22 bis 25 Grad ab. Bleibt nicht nur ein paar Tage!

Hanoi ist wie Saigon etwas teurer als der Rest des Landes, aber 1.000 Euro im Monat reichen auch hier. Beliebtest bei Ausländern ist das Ba Dinh-Viertel mit Parks und Villen aus der Zeit der Franzosen. Beim Einleben hilft „The New Hanoian” mit Terminen der vielen Clubs, in denen sich Ausländer treffen. Es gibt den Club der Autoren, der Bridge- oder Tischtennisspieler, Radfahrer und natürlich einen Golfclub.

Wenn Du kein Einzelgänger sind, wirst Due schnell Bekannte finden. Du erkennst im Chaos eine gewisse Ordnung. Deine Sichtweise ändert sich – und nicht selten passiert, dass Menschen Hanoi vermissen, wenn sie wieder fort sind. Diese Energie, die Menschen, die bizarre Architektur, das leckere Essen. Die Mischung aus vietnamesischer, chinesischer und französischer Lebensart geben Hanoi ein Ambiente, das auch durch die rasante Entwicklung nicht verloren geht.

 

So lebt Ihr in Hanoi – und das kostet es…

Wenn Ihr ein 250-qm-Haus in einer guten Gegend mietet, oft auswärts essen, statt Auto lieber Vespa und Taxi fahrt (40 Cent pro Kilometer), nicht bei Klimaanlage und Heizung sparen, wenig importierte Lebensmittel esst und nur ein- oder zweimal die Woche die Putzfrau kommen lasst, lebt Ihr in Hanoi zu zweit von 1.100 Euro im Monat. Wenn der eine oder andere Ausflug dazu kommt, oder wenn Ihr nicht auf Dinner in vornehmen Restaurants verzichten wollt, werden daraus 1.400 Euro.

Wohnen ist in Hanoi meist modern, komfortabel und preiswert. Ein möbliertes Apartment mit einem Schlafzimmer beginnt bei 280 Euro pro Monat. Flatrates fürs Mobiltelefon kosten 3 Euro, 3-Giga-Internet unter 10 Euro. Ein Glas Bier vom Fass 35 Cent. Vietnams Küche ist köstlich, leicht, frisch und lecker, mit wenig Öl, Zucker oder Fett. Auf einfachen Märkten findet Ihr oft frischeres Obst, Gemüse und Fleisch als im Supermarkt, und billiger ist es auch. Eine große Tüte frisches Gemüse kostet einen Euro.

Hanoi ist für gute Straßenküchen bekannt. Für 2 Euro gibt´s eine große Schale Bun Ngan, ein Eintopf mit Ente, Bambus, Reisnudeln und allerlei Kräutern und Gewürzen. Probiert Hanois berühmtes Bun Cha mit zwei Arten Schweinefleisch vom Holzkohlengrill, Vermicelli-Reisnudeln und diversem Gemüse für 1,30 Euro. Eine Mahlzeit für zwei mit Getränken kosten in einem Mittelklasse-Restaurant 10 Euro.

Vietnam-Info

1 Euro = 26.800 Dong (VND)
1 Dollar = 22.700 Dong
Euro, Dollar, Franken etc. könnt Ihr unbegrenzt ein- und abzüglich umgetauschter Beträge ausführen. Ein- und Ausfuhr von Dong ist verboten. Am einfachsten ist Dollar-Tausch; nehmt Dollar in kleinen Scheinen mit, Hebt Umtauschbelege auf. Hotels, Autovermieter akzeptieren oft Kreditkarten.

Botschaft von Vietnam
Eisenstraße 3, 12435 Berlin
Web: http://www.vietnambotschaft.org/startseite/

Deutsche Botschaft in Hanoi
29, Tran Phu, Hanoi
Web: http://www.vietnam.diplo.de/Vertretung/vietnam/vi/Startseite.html

Delegation der deutschen Wirtschaft
1303 Vietcombank Tower, 198 Tran Quang Khai, Hanoi
Web: http://www.vietnam.ahk.de/

 

Allgemeines

Sprache: Vietnamesisch, Englisch, Französisch, vereinzelt Deutsch
Spannung: 220 Volt (Flachstecker), auf dem Land auch 110 Volt
Zeit: MEZ +6 Stunden
Klima: Süden tropisch heiß und feucht, Norden subtropisch. Im Süden Regenzeit Mai bis Oktober. Beste Reisezeit November bis April
Impfungen: Keine Vorschriften
Einreise: Der Reisepass muss bis 2 Monate nach Ausreise gültig sein. Das Visum stellen die Botschaft und einige Konsulate aus (30 bis 64 Euro)
Einwohner: 95 Millionen
Hauptstadt: Hanoi (6,5 Millionen)
Vietnams Fläche entspricht ungefähr 93 % jener Deutschlands. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 1.650 km, die Ost-West-Breite bis zu 600 km, während die schmalste Stelle in Mittelvietnam nur 50 km breit ist.
Die Geographie Vietnams wird auch als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ beschrieben: Im Norden und Süden liegen zwei fruchtbare reisliefernde Flussdeltas, dazwischen als Verbindung ein schmales, eher karges, von Wald und Gebirge geprägtes Gebiet. Insgesamt ist Vietnam zu 3⁄4 von Bergen und Hochebenen überzogen

Anreise:

Direkt bzw. mit 1 Stop von Frankfurt nach Saigon (SGN) z.B. mit Cathay Pacific ab 878 Euro. Vergleicht Vietnam Airlines, China Southern Airlines, KLM oder Thai Airways sowie preiswerte Portale. Der Flughafen Tan Son Nhat liegt 6 km nördlich vom Zentrum Saigon

Hast du Fragen zu dem Blogartikel, schreib es unten in den Kommentaren! Oder möchtest den Blogartikel teilen? Das würde Patrick und mich sehr freuen 😉

 

 

 

Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
×
Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
Latest Posts
  • Immobilienkauf im Ausland - 25 Tipps Oneandahalfman
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser Oneandahalfman
  • Danyang insidertipps für Leute mit Sehschwäche Oneandahalfman
  • Geo Arbitrage Beispiele

(Visited 83 times, 1 visits today)