Die grosse Koalition plant für den Schutz des Klimas schärfere Eingriffe als bislang gedacht. Autoherstellern droht die E-Auto-Quote, Flugreisenden höhere Steuern und sogar ein Verbot von Gasheizungen ist plötzlich nicht mehr ausgeschlossen.

Besonnenheit sieht anders aus.

Schweden ist übrigens kein Vorbild für die Klimaaktivisten, da die Schweden ihre CO2 Verteuerung durch eine der weltweit höchsten Atomenergieerzeugung kompensieren.

Müssten wir das Ganze nicht global betrachten und schauen, wer oder was genau am meisten ermitiert? So wie das die Groko nun wieder lösen will, macht das keinen Sinn! Aber was beschwert sich denn nun die deutsche Wirtschaft? Hat sie doch seit 2015 unserer Regierung voll zugestimmt und alle abstrusen Entscheidungen bejubelt.

Ich würde es übrigens auch gut finden, wenn die ärmeren Menschen nicht mehr so oft in den Urlaub fliegen, weil durch die Verdopplung der Luftverkehrstuer die Flugtickets zu teuer werden. Man wartet ja schon sehr lange auf sein Gepäck und die Flugzeuge sind immer zu voll. Wenn Fliegen wieder das wird, was es früher war, das Privileg von wenigen gut betuchten Menschen, also Politikern, Staatsbeamten und Unternehmenern, ist doch alles paletti. Das sollte übrigens auch für Autofahren und heizen gelten… IRONIE OFF

Die Koaltitionäre haben im Bereich Luftfahrt längst nicht mehr nur die Inlandsflüge im Visier. Inzwischen wird darüber gesprocghen, die “Luftverkehrsteuer für die Distanzklasse 1” zu verdoppeln. Damit würden alle in Deutschland abgehenden innereuropäischen Flüge einer zusätzlichen Besteuerung unterworfen.

Die deutschen Fluggesellschaften hatten bereits mehrfach geltend gemacht, bereits den europäischen Emissionshandel und der rein nationalen Luftverkehrsteuer unterworfen zu sein. Vergeblich. Jetzt droht die Verdopplung der Luftverkehrsteuer auf alle innereuopäischen Flüge aus Deutschland als weitere Belastung hinzuzukommen. “Eine Erhöhung der Luftverkehrsteuer für die wettberwerbsintensiven europäischen Verkehre im nationalen Alleingang würde die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen massiv benachteiligen”, warnt Klaus-Dieter Scheuerle, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Luftverkehrswirtschaft. “Ein solcher Schriftt hätte erhebliche wettbewerbliche Verwerfungen zur Folge.” Und nicht nur das, er würde auch weitgehend wirklungslos für das erreichen der Klimaschutzziele sein.

Aber so sind die Deutschen.

Würde allein die Angst vor der Klimakatastrophe zur Reduktion con CO2 führen, wäre Deutschland heute Morgen klimaneutral.

Die deutschen Privathaushalte und Unternehmen, das zeichnet sich heute Morgen schon ab, werden die apokalyptischen Gefühle teuer zahlen müssen. Die Beschlüsse der grossen Koalition sind noch nicht endgültig, weitreichend dürften sie auf jeden Fall sein. 

Union und SPD wollen die Deutschen von der Straße fernhalten. Um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen, ist eine Senkung der Mehrwertsteuer für Fernverkehrstickets von 19 auf sieben Prozent vorgesehen. Vorschlag: Angesichts der schon heute überlasteten Züge sollte jeder einzelne Sitzplatz nach dem Vorbild der SPD-Kandidatenkür nur noch an Paare vergeben. Wer auf wessen Schoß sitzt, das entscheidet am besten der Schaffner.

Wenn schon Auto, dann elektrisch: Die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge soll erhöht werden – vor allem für kleinere Wagen, die bis zu 30.000 Euro kosten. Wer aufgrund fehlender Ladeinfrastruktur liegen bleibt, bekommt rabattierten Zugang zur Senator-Card des ADAC-Abschleppdienstes.

Eine Abwrackprämie für Ölheizungen gilt als sicher. Wer noch klimafreundlicher wohnen will, sollte von Öl und Gas auf Wärmflasche und Heizdecke umsteigen. Ehrgeizige Klimaschützer gehen weiter: Nur Frieren ist klimaneutral.

Unternehmen könnten künftig durch Abwärmenutzungsverordnung zur effizienten Verwendung anfallender Abwärme verpflichtet werden. Experten wissen warum: Das Einatmen der bereits verbrauchten Luft verspricht die größten Effekte.

Energiesteuerliche Vergünstigungen erhält im produzierenden Gewerbe nur, wer eine „klimarelevante Gegenleistung“ erbringt, heißt es in dem Regierungsdokument, das aktuell verhandelt wird. Als konsequenteste Maßnahme empfiehlt sich die Demontage der Produktionsanlagen. Auch wenn sich das so keiner vorzuschlagen traut: Nur De-Industrialisierung garantiert einen perfekten Klimaschutz.

2030 sollen erneuerbare Energien einen 65-Prozent-Anteil am Bruttostromverbrauch leisten – das Vorhaben ist eine „zentrale Maßnahme zur Erreichung des Sektorziels Energiewirtschaft“. Die Plankommissare der DDR wären stolz auf diese Formulierung gewesen.

Das große Geld aber kommt zusammen, wenn sich die Große Koalition endlich aufrafft, eine saftige CO2-Steuer in Höhe von mindestens 30 Euro je Tonne CO2 zu erheben. Damit würden nach Berechnungen von Union Investment allein die Dax-Unternehmen 5,2 Milliarden Euro zusätzlich zahlen. Der Vorteil: Die Rezession, auf die man in Deutschland so sehnsüchtig wartet, lässt sich damit beschleunigen.

Für ein Fazit ist es heute Morgen noch zu früh. Im Laufe des Tages soll das Ergebnis des Verhandlungsmarathons nach einer Sitzung des Klimakabinetts der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wir erwarten nichts Geringeres als den Durchbruch.

Als wäre das nicht schon schlimm genug für die deutsche Wirtschaft, geht es tatsächlich noch schlimmer. Während es so aussieht als ob die deutsche Politik die deutsche Wirtschaft endgültig vor die Wand zu fahren und die Deutschen jedes Jahr 760 Mrd € Entwicklungshilfe an China zahlt, haben uns die chinesischen Firmen nicht nur eingeholt, sondern schon längst in vielen Bereichen überholt.

Das Reich der Mitte rückt vom Westen ab. Den Handelskrieg zwischen US-Präsident Donald Trump und China bekommt nun das zweitwertvollste Unternehmen der Welt zu spüren: Wie aus einer Kundenbefragung des amerikanischen Beratungsunternehmens Prophet unter 13.500 chinesischen Verbrauchern hervorgeht, ist Apple in diesem Jahr nur noch auf Platz 24 der beliebtesten Marken zu finden.

Apple war – alles andere würde in China überraschen – nie die beliebteste Marke, erreichte im vergangenen Jahr aber immerhin noch den elften Platz. 2017 war der iPhone-Konzern, wie „Bloomberg“ schreibt, mit Platz fünf sogar dem Siegertreppchen nahe. Auf den ersten beiden Plätzen finden sich in diesem Jahr die chinesischen Unternehmen Huawei und der Bezahldienst Alipay.

„Wir können auch anders“, hieß vor Jahren ein chinesischer Bestseller, der an das Selbstbewusstsein der heimischen  Konsumgesellschaft appellierte.

Dieser Buchtitel ist nun in die Wirklichkeit gesprungen.

Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
×
Ich bin Jahrgang 1970 und lebe seit 2014 in China. Seit mittlerweile über 20 Jahren bin ich Unternehmer und u.a. Gründer von ONEANDAHAHFMAN. Ich bin entschlossen und zielstrebig dabei meinen ganz persönlichen Traum wahr werden lassen – ortsunabhängiges leben und arbeiten. Schon früh entdeckte ich die Faszination des Reisens. Viele Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt haben mich mehr und mehr für das Thema ´Ausland und Auswandern` sensibilisiert. Eine Option Ausland ist inzwischen auch Teil meiner eigenen Lebensplanung geworden.
Latest Posts
  • Zauber aus Tausendundeiner Nacht in Tunesien
  • Verdoppelung der Luftverkehrsteuer Oneandahalfman
  • Homeoffice oder Coworking Space Oneandahalfman
  • Das verzerrte Bild vom Unternehmertum in Deutschland

(Visited 54 times, 1 visits today)